Heute gelesen: Gendefekt schuld an Homosexualität bzw. geschlechtlicher Identität? 3


Heute auf der Krone-Homepage gelesen:

Ein Mechanismus, der die Aktivität von Genen regelt, erklärt möglicherweise die Homosexualität beim Menschen. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls ein internationales Forscherteam in einer Studie. Demnach kehrt ein irrtümlich vererbter Schutzmechanismus die sexuelle Präferenz um.

Aus Sicht der Evolutionsbiologie ist Homosexualität ein Rätsel: Wäre sie erblich, hätte diese Eigenschaft infolge der natürlichen Selektion mit der Zeit verschwinden müssen – da sie der Fortpflanzung nicht eben förderlich ist. Dennoch ist Homosexualität in den meisten Kulturen bei Männern wie Frauen relativ häufig.

Frühere Studien hatten zudem gezeigt, dass Homosexualiät in manchen Familien gehäuft auftritt. Deshalb suchte man lange nach einem „Homosexuellen- Gen“, das vererbt werden kann, die Suche nach einer entsprechenden Erbanlage blieb aber bis dato ohne Erfolg.
Anhängsel an der Erbsubstanz ist schuld

Laut William Rice von der University of California in Santa Barbara und seinen Kollegen sind bestimmte Anhängsel an der Erbsubstanz verantwortlich: Sie würden fälschlicherweise weitergegeben und so die Partnerpräferenz des anderen Geschlechts übertragen, berichten sie vorab online im Fachmagazin „The Quarterly Review of Biology“.

„Dies ist der plausibelste Mechanismus für das Phänomen der menschlichen Homosexualität“, sagte Koautor Sergey Gavrilets vom National Institute for Mathematical and Biological Sciences in Knoxville in einer Mitteilung des Instituts.
Werden epigenetische Marker vererbt?

Die Anhängsel, sogenannte epigenetische Marker, regulieren, wann und wie stark ein Gen aktiv ist. Normalerweise sind sie an ein Individuum gebunden und werden nicht vererbt. Gemäß jüngeren Studien können die Marker jedoch gelegentlich zwischen Generationen weitergegeben werden und zu Gemeinsamkeiten zwischen Verwandten führen.

Einige dieser Anhängsel dienen dazu, den Fötus im Uterus vor natürlichen Schwankungen der Geschlechtshormone zu schützen. Dies verhindert, dass männliche Föten verweiblicht werden und umgekehrt. Diese Marker können etwa die Ausprägung der Genitalien, der sexuellen Identität oder der Partnerpräferenz betreffen.

Wenn diese geschlechtsspezifischen epigenetischen Veränderungen aber von Vätern an Töchter oder von Müttern an Söhne weitergereicht werden, kehrt sich ihr Effekt um: Söhne erhalten einige weibliche Eigenschaften, beispielsweise die sexuelle Präferenz, Töchter erhalten männliche Eigenschaften.

Original-Beitrag (krone.at): Beeinflusst Schalter auf Erbgut sexuelle Orientierung?

Meine Gedanken zu dem Beitrag …

Hatten wir nicht schon einmal Untersuchungen und Studien, die besagt haben, dass Homosexualität irgend etwas mit den Genen zu tun hat?

Das es evtl. vererbbar ist oder sich infolge der Fortpflanzung entwickelt?

Naja …

Ich bin der Meinung das es durchaus einen genetischen Grund haben könnte, warum sich Menschen zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen, oder aber eine andere geschlechtliche Identität im Gegensatz zu ihrem genetischen Geschlecht haben.

Es kann aber auch sein, dass sich das einfach entwickelt.

Gefördert durch die Gesellschaft, Erziehung und vor allem durch die eigene Entwicklung und allem was dazu gehört.

Es ist immer wieder interessant zu lesen, was es für Studien gibt und welche Gründe gefunden werden warum ein Mensch so oder so ist.

Ich werde auf jeden Fall weiterhin veruschen solchen Beiträgen zu folgen und euch, bei Bedarf oder wenn ich gerade Lust habe darüber zu schreiben, zu informieren.

xoxo

eure Alex


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3 Gedanken zu “Heute gelesen: Gendefekt schuld an Homosexualität bzw. geschlechtlicher Identität?

  • CreeTar (Kommentar übertragen) Autor des Beitrags

    @uta bei Schwulen gibt’s ja keine Vererbung 😀 natürliche Selektion führt dann dazu das es irgendwann keine Schwulen mehr gibt, wenn es wirklich ein Defekt in den Genen ist.

  • Icke (Kommentar übertragen) Autor des Beitrags

    Der Mensch ist dazu veranlasst immer für alles eine Erklärung haben zu müssen!Meine Meinung ist das es in jedem schlummert , mal stärker mal weniger stark ausgeprägt!