Archiv für den Monat: November 2013


3 Tag nach der Operation

Hallo meine Lieben!

 

Der dritte Tag nach der Operation war angebrochen und ich war ziemlich nervös …

An diesem Tag wurde der nächste Schritt in dem Prozess nach der OP veranlasst.

Der Druckverband, welcher doch ein wenig drückte, kam herunter.

 

Zimperlich war Dr. Angel dabei allerdings nicht. Innerhalb von nur zwei Minuten waren die Klebestreifen gelöst und mir wurde der Druck von der operierten Region genommen.

 

Leider hat sich auch ein wenig Haut an meinem Po mit einem der Streifen gelöst und brennt ein wenig. Aber da muss ich wohl durch.

 

Da jetzt der Verband unten ist, konnte ich mich schon etwas freier und ungezwungener bewegen.

Kein Abrollen über die Bettkante mehr und auch das Sitzen ging von Stunde zu Stunde besser.

 

Diesen Freitag entschloss ich mich im Krankenhaus noch den, zur Verfügung gestellten, Sitzring zu nutzen.

Auch das Stuhl abgeben ging etwas besser. Ich musste nur darauf achten, dass ich immer genug trank, sodass der Stuhl nicht zu hart wurde.

 

Ansonsten war ich schon fleißig am Gang unterwegs und versuchte meinen Kreislauf in Schwung zu bringen.

 

Nach diesem anstrengenden und aufregenden Tag konnte ich das erste Mal seit der OP wieder gut schlafen.


1-2 Tage nach der OP 1

Hallo meine Lieben!

 

Die ersten beiden Tage nach der Operation lassen sich in wenige Worte fassen.

Körperlich war ich mit meinen Kräften am Ende.

Eine Müdigkeit hatte sich in mir breit gemacht, wie man es schwer beschreiben kann.

 

Müde – von was eigentlich???

 

Bei der Visite bekam ich dann die Antwort. Ich hatte etwas mehr Blut verloren als normal, aber nicht lebensbedrohlich.

Das ist auch der Grund für meine Müdigkeit.

 

So bekam ich nachträglich doch noch zwei Blutkonserven.

 

 

Dann kam der Abend und es wurde Nacht und ich schlief, wie so viele Male in dieser Woche 😉


Tag der Operation 3

Hallo meine Lieben!

 

Die Operation rückte immer näher.

Schlafen konnte ich in der vergangenen Nacht nicht gut. Viel ging mir durch den Kopf.

 

Ist es eine gute Idee die Operation zu machen und dann mit Schmerzen herum zu liegen?

Was ist mit den Risiken?

 

Ich habe mich dazu entschlossen die OP nicht abzusagen, da ich mich sonst in ein paar Tagen sehr geärgert hätte.
So bekam ich also in der Früh die kleine Tablette, welche eh so berühmt und als LMAA-Tablette („Leck-Mich-Am-Arsch“-Tablette) bekannt ist.

 

Eine gefühlte Stunde später wurde ich, im Bett liegend, in das Erdgeschoss vor den Operationssaal gebracht.

Wenn ich mich so zurück erinnere, dann weiß ich nur mehr teilweise wie ich dort hin gekommen bin.

 

Ich kann mich dann aber auch noch erinnern, dass im Vorbereitungsraum ein Mann mit einem Bart war, der meinte „in ein paar Minuten haben Sie mich eh wieder vergessen“.

 

Tja, ich weiß immer noch wie du aussiehst, zumindest ein bisschen 😉

 

Dann kann ich mich noch an ein paar andere Leute erinnern, unter anderem an eine Freundin und Medizinstudentin und an Dr. Angel natürlich auch noch.

 

Die nächsten Erinnerungen sind dann schon vom Aufwachraum. Ich hatte einen ziemlichen Druck unten rum. Und hatte die ganze Zeit das Gefühl auf die Toilette zu müssen.

 

Sauerstoffsättigung bei 100%, Uhrzeit 14:15 laut Monitor …. alles perfekt!

 

Das mit der Sauerstoffsättigung wusste ich vorher noch nicht, habe mir schon Sorgen gemacht, und der Schwester vermittelt, dass ich mich nicht wohl fühle wenn mein Puls durchgehend auf 100 ist. Naja, woher sollte ich das auch wissen *g*

 

Das Schmerzmittel war der Hammer. Schwebend, wie auf einer Wolke, dennoch im Bett liegend und überhaupt keine Schmerzen. Nur Druck auf der „Blase“.

 

So ca. um 15 Uhr bin ich dann auch auf das Zimmer gebracht worden, wo mich meine Familie dann auch gleich besuchen kam.

 

Erstaunlicherweise war ich nach dieser drei-stündigen Operation geistig ziemlich fit. Nur körperlich sehr müde und geschwächt.


1-2 Tage vor der OP

Hallo meine Lieben!

 

Vor der Operation, die Aufregung und Nervosität steigen, und dann …

 

Die Ereignisse haben sich überschlagen!

Tja, nachdem der Termin für die stationäre Aufnahme für den 24. November 2013 angesetzt wurde, habe ich mich schon tags davor vorbereitet.

 

So aufgeregt und nervös war ich.

 

Dann kam alles anders …

 

Sonntag also mit der Familie ins Spital gefahren und erst einmal eine gefühlte Ewigkeit gewartet.

Nach dem Aufnahme-Prozedere, wurde ich schließlich doch noch nach Hause geschickt. Man sagte mir, dass meine OP einen Tag nach hinten verschoben worden war.

 

Klasse, konnte ich das nicht schon etwas früher erfahren?

 

Und so kam es, dass ich am Montag, ganz zeitig in der Früh, noch einmal mit meinem ganzen Zeug ins Krankenhaus gefahren werden musste.

 

Ihr müsst, wissen ich habe/hatte – wie auch immer – panische Angst vor Nadeln …

Die größte Angst im Zuge der OP hatte ich also vor dem Venflon.

 

Nochmals die Aufnahme-Prozedur über sich ergehen lassen und zwischendruch immer wieder warten. Als die Ärztin zu mir in den Aufenthaltsraum kam um mir den Zugang zu legen, ging es dann richtig los.

 

Ich saß, sie stach, mir wurde schlecht …

 

Glücklicherweise hatte ich ein Notbett in einem voll belegtem Zimmer, in das ich mich schon einmal legen konnte um die Bewusstlosigkeit abzuwenden.

 

Ich laufe des Tages versuchte ich mich etwas zu beruhigen, war schließlich sehr nervös, und zu schlafen.


Noch 13 Tage bis zur OP 6

Hallo meine Lieben!

 

Bald ist es soweit.

In 13 Tagen habe ich meine lang ersehnte Operation um diesen „Geburtsfehler“ nun endlich zu beheben.

 

Da dies meine erste Operation überhaupt ist, bin ich schon etwas aufgeregt bzw. nervös.

Nicht weil es eine Operation mit einer geschätzten Dauer von 4-8 Stunden ist, sondern weil ich eh ein wenig sensibel bin.

 

Angst vor der Narkose oder den Risiken habe ich eigentlich überhaupt nicht.

Der Gedanke an das bevorstehende Blutabnehmen, das Legen des Zugangs und den ganzen Eindrücken kurz vor der Operation selbst, bereiten mir allerdings ein mulmiges Gefühl.

 

Ich habe Tipps recherchiert, wo unter anderem zu einer Art von Musik-Therapie geraten wird.

Also im Prinzip, eine Möglichkeit zur Entspannungsfindung mittels der Lieblingsmusik.

 

Auch dass es die Möglichkeit zur Einnahme eines sehr beruhigenden Medikamentes gibt, habe ich gelesen. Ich hoffe nur dass dies wirklich hilft.

 

Da ich mich gut über die Narkose-Verfahren und die Operationsmethode informiert habe, sind mir die wichtigsten Schritte der Operation mittlerweile geläufig. Dadurch habe ich versucht mir vorweg die Angst vor dem Ungewissen zu nehmen.

 

Aber eigentlich geht es jetzt nur mehr darum, mir die Nervosität vor den Eindrücken zu nehmen.

Einige werden sagen, dass es davor halb so schlimm ist. Andere wiederum werden meine Gedanken nachvollziehen können.

 

Über positiven Zuspruch würde ich mich von euch wirklich sehr freuen.

Und wie versprochen, halte ich euch in den kommenden Wochen wieder vermehrt auf dem Laufenden.

 

Liebe Grüße

eure Alex