Tag der Operation


Hallo meine Lieben!

Wieder ist es so weit.
Dieses Mal kann ich euch über meine zweite Operation, welche allerdings in der oberen Körperhälfte stattgefunden hat, berichten.

 

Die Anreise

IMG_1646

Gemeinsam mit meinem Bruder Christoph, bin ich schon früh Morgens um etwa halb Acht, na gut so früh ist das nun auch wieder nicht, los gefahren.
Wir kamen zügig voran und hatten auch bei den vielen Baustellen kaum Probleme.
Angekommen sind wir nach ungefähr 3,5 Stunden in der schönen Ortschaft Pörtschach am Wörthersee.

 

Die Unterkunft

IMG_1676

Also eines kann ich sagen, das Hotel Schloss Seefels gefällt mir sehr.
Wenn ich also einmal Urlaub in Kärnten machen sollte, wäre dies ein möglicher Ort zu Entspannen. Die Zimmer sind geräumig und die Aussicht einmalig. Das Ambiente sowie das Personal ist, wie es sich für ein Fünf-Sterne-Hotel gehört, freundlich, einladend und sauber.

 

Am Wörthersee

IMG_1661

Als wir dort angekommen sind, mussten wir noch ein paar Stunden totschlagen, dies taten wir direkt am See. Und wie das Foto es bereits zeigt, war es wunderschön.

 

Die Operation

Geplant war die Operation zuerst für etwa 14 Uhr, jedoch ist es oft so, dass sich die Termine nach hinten verschieben, da sich Fr. Dr. Dagmar Millesi wirklich gut um ihre Patient_innen kümmert und die Qualität auch stimmen muss.
So kam ich erst zwischen 17 und 18 Uhr zu ihr in die Ordination. Kurz alles abmessen und anzeichnen und schon ging es in den Operationsraum.
Saal kann ich dazu nicht sagen, aber wozu braucht man mehr, wenn man mit weniger auch gut auskommt.
Meine Anästhesistin erklärte mir kurz die Abläufe und der Pfleger versuchte mich noch abzulenken, doch viel bekam ich dann schon nicht mehr mit.

Ich weiß nur, dass ich den Venflon dieses Mal fast nicht gespürt habe 😉

 

Die Phase danach

Als ich später aufgewacht bin, war es um mich herum dunkel. Zumindest war dies der Zeitpunkt, an den ich mich zurück erinnern kann.
Laut den Ärzten und dem Pfleger war ich schon viel früher munter, als mir selbst bewusst ist.

Und jetzt zwei lustige Aussagen von mir, welche ich kurz vor bzw. nach der Operation getätigt haben dürfte:

  • An den Pfleger: „Hast du dir auch schon etwas machen lassen?“
  • An alle (die ersten Worte nach der OP): „Wie ist das Derby ausgegangen?“

Ich muss allerdings erwähnen, dass mich Fußball eigentlich überhaupt nicht interessiert. Nur da wir uns vor der Operation im Fernsehen noch das Wiener Derby (Austria vs. Rapid) angesehen haben, blieb der Endstand anscheinend offen ^^

Bevor ich um ca. 23 Uhr wieder auf mein Zimmer gebracht wurde. Lag ich noch eine Weile in der Ordination.
Ich weiß noch, dass mir furchtbar kalt vom Propofol war, die Bewegungsfreiheit auf Grund des Eingriffes stark eingeschränkt war und dass ich, trotz Schmerzmittel, gelitten habe.

 

Das, war’s erstmal wieder von mir.
Mehr zum Heilungsprozess und wie es mir heute geht bzw. in den nächsten Tagen gehen wird, werde ich in einem anderen Beitrag schreiben.

XoXo eure Alex

Kommentar verfassen